Aloha Mondsee Triathlon, 06.09.2026

(1,9 km swim, 88 km cycle, 20,5 km run)

Sonnenschein, 22 Grad zur Mittagszeit und eine traumhafte Kulisse rund um Mond- und Attersee – die Bedingungen beim heutigen Mondsee Triathlon hätten kaum besser sein können. Für Sabrina und Felix stand die Mitteldistanz mit 1,9 km Schwimmen, 88 km Radfahren und einem abschließenden Halbmarathon auf dem Programm.

Sabrina – ohne Erwartungen zur Sub 5

Sabrina ging ziemlich ohne Erwartungen ins Rennen. Der Fokus hatte in diesem Jahr vor allem auf den kürzeren Distanzen gelegen. Besonders vor dem abschließenden Lauf hatte sie deshalb Respekt. Der Plan war daher simpel: Racen, was geht – und vor allem auf dem Rad die Dynamik des Rennens nutzen.

Die 1,9 km im Mondsee absolvierte sie ruhig und mit viel Übersicht. Nach 36:31 Minuten stieg sie zufrieden aus dem Wasser und machte sich nach einem soliden Wechsel auf die Radstrecke.

Dort wuchs Sabrina über sich hinaus. Bereits auf den ersten Kilometern konnte sie einige Athleten überholen, bevor sie nach rund 25 km eine passende Gruppe erwischte. Gemeinsam ging es in ähnlichem Tempo über die idyllische Strecke rund um Mond- und Attersee. Besonders positiv: Die Gruppe fuhr ausgesprochen fair und hielt den geforderten Abstand von 12 Metern ein.

Immer wieder musste Sabrina dabei über ihren gewohnten Wattwerten fahren, um die kleineren Anstiege mitzugehen. egen Ende machte sich das zunehmend in den Beinen bemerkbar. Trotzdem brachte sie die 88 km nach 2:29:36 Stunden hinter sich.

Der Halbmarathon war anschließend eine echte Überraschungskiste. Schon früh war klar: Sub 5 ist möglich – aber es wird hart. Also hieß es Runde für Runde rechnen, ob die Zielgeschwindigkeit noch passte. Und sie passte.

Mit einer Laufzeit von 1:49:57 Stunden überquerte Sabrina die Ziellinie nach insgesamt 4:59:23 Stunden – und durfte sich damit über ihre ganz persönliche Sub-5 freuen.

Felix – zwischen Übelkeit, Rückenschmerzen und einem versöhnlichen Ende

Felix ging eigentlich topmotiviert und gut in Form in die Rennwoche. Doch in der Nacht vor dem Rennen kam plötzlich starke Übelkeit auf. Bis kurz vor dem Start war deshalb sogar unklar, ob er überhaupt ins Wasser gehen würde.

Er tat es – und obwohl sich die 1,9 km aufgrund der schlechten Nacht ziemlich zäh anfühlten, überraschte ihn die Zeit umso mehr: 32:11 Minuten.

Auf dem Rad lief es zunächst wieder deutlich besser. Felix fuhr früh auf eine Gruppe auf, in der allerdings nicht besonders fair gefahren wurde. Einige Athleten hängten sich lediglich hinten dran, sodass Felix die Tempoarbeit im Wesentlichen mit einem weiteren Fahrer teilen musste. Auch mehrere Attacken konnten die Gruppe zunächst nicht sprengen.

Bis etwa zwei Drittel der Strecke fuhr Felix trotzdem eine starke Pace. Gemeinsam mit einem Staffelteilnehmer konnte er sich schließlich absetzen. Kurz darauf machten sich allerdings starke Schmerzen im unteren Rücken bemerkbar. Für die letzten rund 30 km war deshalb nur noch Grundlagen-Tempo möglich – der Vorsprung war dahin und Felix verlor sogar deutlich auf die zuvor eingeholte Gruppe.

Mit wenig Erwartungen ging es anschließend auf den Halbmarathon. Die erste Hälfte war noch solide, danach streikten Kopf und Körper zunehmend. Das geplante Quälen wollte einfach nicht mehr funktionieren.

Umso größer die Zufriedenheit im Ziel: Trotz eines völlig durchwachsenen Tages blieb Felix mit 4:26:00 Stunden deutlich unter der 4:30-Marke.

Damit endete der Mondsee Triathlon für beide mit ganz unterschiedlichen Rennverläufen, aber einem gemeinsamen Fazit: Nicht alles lief nach Plan – aber am Ende durften beide zufrieden über die Ziellinie laufen.

Ergebnis:

swim cycle run total
Sabrina Weber 00:36:31 02:29:36 01:49:57 04:59:23
Felix Lüdtke 00:32:12 02:14:12 01:36:11 04:26:00

Bilder:

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